5 gute Gründe für eine freie Trauung

Gründe freie TrauungIhr fragt euch, warum ihr euch im Rahmen einer freien Trauung das Ja-Wort geben sollt? Ganz einfach, weil euer Ja-Wort etwas ganz Besonderes ist. Es ist einzigartig. Außergewöhnlich. Und genauso sollte auch eure Zeremonie sein. Die 5 guten Gründe der freien Trauung im Überblick:
 

1. Ihr seid frei!

Einer der wichtigsten Gründe für eine freie Trauung ist, dass ihr völlig frei seid. Der Name ist bei einer freien Trauung wirklich Programm. Ihr habt die Möglichkeit, einen ganz persönlichen, selbstbestimmten Moment für immer zu gestalten. Frei von Konventionen – das gilt sowohl für amtliche wie auch für religiöse Vorgaben.

2. Egal wo! Egal wann! Egal wie!

Frei seid ihr bei der Wahl der Location. Am Strand, im Garten, in der Scheune, im Hotel oder im Schloss: Ihr wählt die Location aus, die zu euch passt. Ein Hippie hat gute Gründe für eine Hochzeit auf einer Blumenwiese. Ein Romantiker favorisiert das Märchenschloss. Der begeisterte Wanderer die Alm. Ihr könnt auch einen Ort auswählen, der für euch eine besondere Bedeutung hat. Vielleicht am See, wo ihr euch das erste Mal geküsst habt. Oder wollt ihr in das Restaurant zurückkehren, wo der Heiratsantrag gemacht wurde?

Keine Vorgaben gibt es bezüglich der Uhrzeit. Wenn ihr absolute Morgenmenschen seid, habt ihr gute Gründe bei Sonnenaufgang zu heiraten. Genießt im Anschluss an die Zeremonie mit euren Gästen einen exklusiven Brunch. Heiratet unterm Sternenhimmel auf einer Waldlichtung oder ganz klassisch samstags um vier im Hotel. Macht es so, wie ihr es wollt.

Das gilt auch für den Dresscode. Die Braut in Weiß, der Bräutigam im Anzug. Das geht. Genauso schön kanns aber werden, wenn ihr in der geliebten Lederkluft, in Dirndl und Lederhosen oder in Shorts und Strandkleid heiratet. Denkt immer daran: Die freie Trauung ist eure Zeremonie. Euer Tag. Der wohl wichtigste Grund für eine freie Trauung ist, dass eure Wünsche erfüllt werden.

3. Von klassisch bis exotisch: Alles ist möglich

Bei einer freien Trauung ist ein klassischer Ablauf möglich. Dieser beginnt mit dem Einzug der Braut, dann kommt die Begrüßung, die Rede, der Trauakt und der Hochzeitskuss als krönender Abschluss. Eine freie Trauung kann komplett traditionell gefeiert werden und traditionelle Elemente enthalten. Einige Paare zünden beispielsweise eine Hochzeitskerze an, um die guten Wünsche für das Brautpaar näher an den Himmel zu tragen und böse Geister zu vertreiben. Andere tauschen ganz klassisch Ringe aus als äußeres Zeichen der Verbundenheit. Sowohl die Hochzeitskerze als auch der Ringtausch sind klassische, alte Rituale, die standardmäßig auch im Rahmen einer christlichen Trauung stattfinden.

Manche Paare möchten ihren großen Tag jedoch aus unterschiedlichen Gründen anders gestalten. Eure Fantasie kennt bei der Planung eurer freien Trauung wirklich keine Grenzen. Vom Flower Boy über Showeinlagen der Gäste und Wortbeiträgen der Trauzeugen bis hin zu persönlich gestalteten Ritualen – vieles ist möglich. Individuelle Weltanschauungen können problemlos eingebunden werden. Sexuelle Orientierungen spielen keine Rolle. Eine freie Trauung steht zudem Geschiedenen offen, die nicht mehr kirchlich heiraten dürfen, aber sich trotzdem eine individuelle Feier, vielleicht auch mit religiösen Elementen, wünschen.

4. Ihr habt Einfluss auf die Atmosphäre

Bei einer freien Trauung bestimmt das Brautpaar aus guten Gründen den Charakter der Zeremonie. Es kann locker zugehen, aber natürlich auch festlich oder romantisch. Besprecht mit eurem Zeremonienmeister, also der Traurednerin oder dem Trauredner, welche Stimmung ihr euch für eure freie Trauung wünscht.

Sie oder er kann euch Tipps geben, welchen Einfluss ihr zum Beispiel mit der Deko, einem Motto, dem Dresscode oder der Musik nehmen könnt.

Die Traurede sollte als Kernelement der freien Trauung die gewünschte Atmosphäre perfekt widerspiegeln. Hier geht es ausschließlich um euch. Es ist eure Geschichte, die im gewünschten Stil erzählt wird. Dabei darf gelacht und geweint werden. Es ist einfach großartig, wenn die Trauansprache auf euch zugeschnitten ist und frei von Worthülsen ist, die auf jedes Paar zutreffen. Kann es schönere Gründe für eine freie Trauung geben?

5. Unabhängig vom Gesetz

Vor dem Gesetz zählt die freie Trauung nicht. Für den Staat ist die Ehe nur dann gültig, wenn ihr zum Standesamt geht.
Gesetzlich unverheiratet zu sein, sehen einige Paare als Vorteil und guten Grund für eine freie Trauung. Im Rahmen einer freien Trauung könnt ihr heiraten, ohne anschließend „offiziell“ verheiratet zu sein. Vielleicht möchte beispielsweise die Witwe oder der Witwer nicht gesetzlich neu heiraten, um weiterhin Witwenrente zu erhalten, aber trotzdem das Ja-Wort feiern.

Es geht ausschließlich um das gegenseitige Versprechen. Und das gebt ihr euch so, wie ihr es wollt.

Fazit: Für die freie Trauung gilt „Alles kann, nichts muss“. Es geht um euch und um eure Gründe für eine freie Trauung. Ihr heiratet so, wie ihr es wollt. Und nicht wie es Beamten oder Kleriker vorschreiben. Gestaltet eine Zeremonie, die genau zu euch passt. Jede freie Trauung ist individuell und einzigartig, was sie zunehmend beliebter macht. Denn immer mehr Paare wollen nicht heiraten, wie man muss, sondern wie es gefällt.

 

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